Aroydee Original Thai Küche – Erlebe Ein Stück Thailand in Frankfurt

Wenn es um thailändische Küche in Frankfurt geht, wird das Aroydee oft als eines der besten Restaurants der Stadt gehandelt – wegen seiner Vielfalt, Authentizität und fairen Preise. Klar, dass wir dem Hype auf den Grund gehen wollten. Nach mehreren Besuchen können wir sagen: Wir sind restlos begeistert.

Das Aroydee bietet sowohl an den deutschen Geschmack angepasste Gerichte als auch eine beeindruckende Auswahl an authentischen Klassikern. Für alle, die den echten Geschmack Thailands erleben möchten, sind die Gerichte als Original Thai Food gekennzeichnet – so verpasst man garantiert nichts.

In Frankfurt gibt es zwei Standorte. Das erste liegt in der Nähe des Zoos an der Hanauer Landstraße und punktet mit einer entspannten, lockeren Atmosphäre – ideal für ein gemütliches Essen. Reservierungen sind hier bequem über die Homepage möglich. Der zweite Standort liegt mitten in der belebten Innenstadt in der Stiftstraße. Hier geht es lebhafter und etwas hektischer zu. Reservierungen sind zwar nicht möglich, aber durch die hohe Fluktuation ist die Wartezeit in der Regel überschaubar.

Restaurantprofil

Die Speisekarte bietet eine beeindruckende Auswahl an Signature-Gerichten und wir haben einige unserer Favoriten für euch herausgesucht. Die Hauptgerichte werden traditionell mit gedämpftem Reis serviert.

Eines unserer Highlights ist Pad Phed Pladug (ผัดเผ็ดปลาดุก) – knusprig gebratener Wels (Catfish) mit Currypaste und frischem thailändischem Gemüse. Laut Aussage des Inhabers ist dies eines der beliebtesten Gerichte im Aroydee.

Der Wels besticht durch seine goldbraune, knusprige Kruste, die das zarte, saftige Fleisch perfekt umhüllt. Sein intensiver Umami-Geschmack harmoniert hervorragend mit der würzigen Currypaste, die angenehm scharf, aber nicht überwältigend ist.

Abgerundet wird das Gericht durch eine beeindruckende Vielfalt an frischem thailändischem Gemüse: Knackige Thai-Auberginen, aromatische Basilikumblätter, fermentierte Bambussprossen und Bohnen treffen auf cremige Auberginen. Gelbe, rote und grüne Paprika bringen nicht nur Farbe, sondern auch eine natürliche Süße ins Spiel. Dieses Gericht ist ein Paradebeispiel für die authentische thailändische Küche, die viele Geschmacksrichtungen – süß, scharf, salzig und umami – perfekt miteinander verbindet!

Gui Tui Tom Yam (ก๋วยเตี๋ยวต้มยำ) ist eine kräftige Reisnudelsuppe und eine Interpretation der berühmten thailändischen Tom Yum.

Für Meeresfrüchte-Liebhaber ist dieses Gericht ein Traum: Frische Garnelen, zarter Oktopus und köstliche Fischbällchen schwimmen zusammen mit knackigen Frühlingssprossen in einer scharf-säuerlichen Brühe.

Die Suppe bietet eine erfrischende Mischung aus Schärfe und Säure, typisch für die traditionelle Tom Yum Küche. Das Gericht hat eine säuerliche Note, die durch die feine Süße der Meeresfrüchte wunderbar ausbalanciert wird. Die Fischbällchen nehmen die würzige Brühe auf und sorgen für einen richtigen Umami-Burst. Auch wenn die Reisnudeln Teil des Gerichts sind, stehen sie im Hintergrund – die Meeresfrüchte sind eindeutig die Hauptdarsteller.

Auch Hmoo Dead Diwa (หมูแดดเดียว) – gebratenes, luftgetrocknetes Rind- oder Schweinefleisch – ist nach Aussage des Inhabers eines der meistbestellten Gerichte im Aroydee. Das Gericht zeichnet sich durch seinen kräftigen und intensiven Geschmack aus.

Das Fleisch wird zunächst in einer Gewürzmischung mariniert, dann in der Sonne getrocknet, um die Aromen zu intensivieren, und schließlich knusprig gebraten. Das Fleisch bleibt mager und zart und entwickelt ein rauchiges Aroma.

Dazu wird ein Chili-Dip serviert, der eine schöne Balance zwischen Säure, Schärfe und einem Hauch Süße bietet. Diese Sauce ergänzt das knusprige Fleisch perfekt und macht jeden Bissen aufregend und vollmundig.

Die frischen, knackigen Salatblätter und die erfrischenden Gurkenscheiben bilden einen tollen Kontrast zum würzigen Fleisch: Das knusprige Fleisch in die Sauce dippen und entweder in ein Salatblatt wickeln oder auf eine Gurkenscheibe legen – fertig ist ein leckerer Snack voller herzhaft-pikanter, säuerlicher und erfrischender Aromen!

Laab Pla Nil (ลาบปลานิล) – knuspriger Tilapia nach laotischer Art mit Minze, Koriander, roten Zwiebeln, Fischsauce und etwas Zitronensaft – ist ein Gericht, das die Essenz der kräftigen und erfrischenden Aromen Südostasiens perfekt einfängt. Der Tilapia wird im Ganzen gebraten und erhält dadurch eine unwiderstehlich knusprige Haut und ein zartes, saftiges Fischfleisch. Sogar einige Gräten sind gut essbar und sorgen für einen unerwarteten Crunch.

Für das ultimative Geschmackserlebnis kombiniere die leicht scharfen roten Zwiebeln, die duftenden Minze- und Korianderblätter, einen Spritzer frischen Zitronensaft und etwas Umami-Fischsauce. Diese frischen Zutaten harmonieren perfekt miteinander und machen das Gericht so köstlich, dass es fast unmöglich ist, auch nur ein kleines Stück übrig zu lassen.

Tom Yam Kha Muu (ต้มยำขาหมู) ist eine aromatische Zitronengrassuppe mit geschmorter Schweinshaxe – ein reichhaltiges Gericht, das die Seele der thailändischen Küche wunderbar zum Ausdruck bringt.

Die Basis bildet die klassische Tom Yam Suppe, die für ihre würzigen, säuerlichen und scharfen Aromen bekannt ist. Der erdige Duft von Zitronengras harmoniert wunderbar mit der Suppe und verleiht ihr eine beeindruckende Tiefe.

Frischer Limettensaft sorgt für eine belebende Säure, während die Gewürze eine angenehme, lang anhaltende Wärme hinterlassen. Die Schärfe kann dabei ganz nach persönlichem Geschmack angepasst werden.

Verfeinert wird die Brühe mit duftendem Koriander, Zwiebeln, Pilzen, saftigen Tomaten und Frühlingszwiebeln. Diese Zutaten sorgen nicht nur für zusätzliche Geschmacksnoten, sondern machen die Suppe mit ihren leuchtenden Farben auch zu einem echten Hingucker.

Zartes, aber bissfestes Fleisch, elastische Sehnen und geschmolzenes Fett verbinden sich in der Brühe zu einer vollmundigen Komposition. Trotz der auf den Punkt zubereiteten deftigen Schweinshaxe ist die Suppe überraschend leicht und erfrischend.

Planil Nung Manow (ปลานิลนึ่งมะนาว) – gedämpfter Tilapia mit Zitronensaft und Fischsauce – ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte im Aroydee.

Der Tilapia wird schonend gedämpft, um den feinen Geschmack und die außergewöhnlich zarte Konsistenz zu erhalten.

Der Fischbauch, reich an delikatem Fischfett, zergeht förmlich auf der Zunge und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl.

Fischfett ist nicht nur köstlich, sondern auch reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren.

Der Fisch wird großzügig mit fein gehackten Chilischoten, reichlich Knoblauch, einer Zitronenscheibe und duftendem Koriander garniert. Der Knoblauch wird vor der Verwendung gerne leicht angebraten oder leicht fermentiert, was typisch für die thailändische Küche ist. Dadurch entwickelt er einen milderen, süßlichen Geschmack und verliert etwas an Schärfe.

Die Sauce, eine harmonische Mischung aus Zitronensaft und Fischsauce, schmeckt sauer und scharf. Auch hier kann der Schärfegrad nach Belieben eingestellt werden. Tilapia ist besonders bekömmlich, denn es gibt kaum störende Gräten, sondern fast nur zartes, saftiges Fleisch, das perfekt mit den frischen Kräutern und der spritzigen Zitrusnote harmoniert.

Gaeng Gai Normai Dong (แกงไก่หน่อไม้ดอง) – ein rotes Curry mit Kokosmilch, zartem Hähnchenfleisch und eingelegtem Bambus – vereint auf harmonische Weise kräftige, scharfe und säuerliche Aromen.

Die eingelegten Bambussprossen verleihen dem Gericht mit ihrer charakteristischen Säure und ihrem unverwechselbaren Aroma eine besondere Note, an der sich die Geister scheiden. Ihr dezenter Crunch bildet einen angenehmen Kontrast zum zarten Hähnchenfleisch, das mit seiner milden Süße und den warmen Gewürzen des Currys begeistert.

Die Basis bildet ein cremiges rotes Curry aus Kokosmilch, durchzogen von aromatischen Kräutern und einer dezenten Schärfe, die ebenfalls nach Belieben eingestellt werden kann. Frischer Lauch mit seiner natürlichen Süße und einer leichten Zwiebelwürze verbindet sich harmonisch mit der cremigen Currysauce.

Die umfangreiche Speisekarte des Aroydee macht Lust auf mehr – immer wieder entdecken wir neue Gerichte, die wir beim nächsten Besuch unbedingt probieren möchten. Neben den bereits erwähnten Gerichten gibt es eine große Auswahl an Wokgerichten wie gebratener Wasserspinat mit Rindfleisch, Hähnchen oder Tofu, rote und grüne Currys mit Gemüse, aromatische Entengerichte, Thai-Boatnoodles, Glasnudeln und sogar einen Salat mit rohen Garnelen.

Ein Markenzeichen der thailändischen Küche ist die charakteristische Schärfe, die im Aroydee authentisch zubereitet wird – auf Wunsch aber auch individuell angepasst werden kann. Doch nicht nur die Schärfe macht den Reiz aus: Es ist das harmonische Zusammenspiel von süß, salzig, würzig, umami, cremig und herzhaft, knusprig und frisch. Diese Balance der Aromen und Texturen zeugt von großer kulinarischer Raffinesse.

Aber nicht nur das authentische Essen zieht uns immer wieder ins Aroydee – es ist auch die warme, einladende Atmosphäre, die das Flair Thailands lebendig werden lässt. Vor allem im Restaurant an der Hanauer Landstraße ist diese Gastfreundschaft spürbar: Der herzliche Inhaber nimmt sich die Zeit, die Gerichte auf sanfte, fast poetische Weise zu erklären.

Wenn ich allein hier esse, nehme ich gerne in einer der gemütlichen Sofaecken Platz. Es ist wie ein vertrauter Ort, an den man immer wieder gerne zurückkehrt. Jeder Bissen wird zu einem kleinen Erlebnis und jeder Moment ist geprägt von dem tiefen Gefühl, nach Hause zu kommen.

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