Smochii Frankfurt: Barbecue, Hotpot und mehr direkt am CineStar-Kino

Betritt man das Smochii, wird man von einem satten, energiegeladenen Rot empfangen, das sofort Festtagsstimmung aufkommen lässt. Ein Blick an die Decke offenbart verspielte Lampen in Form von fliegenden Fischen. In der asiatischen Kultur stehen diese klassischerweise für Glück und Wohlstand. Dank der großzügigen Räumlichkeiten und der direkten Lage unter dem CineStar Frankfurt Metropolis ist das Restaurant der ideale Startpunkt für einen Abend mit Freunden. Erst ausgiebig schlemmen, dann direkt ins Kino. Ein Pluspunkt ist die leistungsstarke Belüftung, durch die kein hartnäckiger Barbecue-Geruch in der Kleidung hängen bleibt – man kann also nach dem Essen völlig unbeschwert in den Kinosessel schlüpfen.

Restaurantprofil

🏷️ Name des Restaurant: Smochii 人间烟火 (Speisekarte hier)
📍 Adresse:  Belgradstraße 45, 80796 München
🍜 Küche: Koreanisch, Chinesisch, Japanisch – Grill, Hotpot, Bowls, Suppen, Salate und Nudelgerichte.
💰 Preis: ca. 40–60 € pro Person (inkl. Getränke und Trinkgeld)

Damit auf dem Rost nichts schiefgeht, hier drei Tipps für den perfekten Grillgenuss:

  • Hygiene: Nutzt zum Wenden des Fleisches konsequent die Grillzange und nicht die Essstäbchen.
  • Die richtige Temperatur: Den Elektrogrill zunächst auf Stufe 5 vorheizen und dann auf 3 oder 4 herunterregeln – so gart das Fleisch gleichmäßig, ohne zu verkohlen.
  • Wohin mit den Zutaten? Das Fleisch sollte direkt in der Mitte aufgelegt werden, während das Gemüse am nicht ganz so heißen Rand ganz entspannt garen kann.

Besonders beliebt sind die Grill-Sets. Unser Favorit ist das T2-Set für zwei Personen. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis am besten, vor allem wegen des hervorragenden japanischen Wagyu-Rinds. Zum Menü gehören neben Reis auch diverse Beilagen wie Kimchi, Pilze, Zucchini, Gurken und Rettich, die kostenlos nachbestellt werden können.

Die Beilagen:

  • Hausgemachtes Kimchi: frisch, fruchtig, angenehm säuerlich mit dezenter Schärfe. Man schmeckt sofort, dass es hausgemacht ist: Es schmeckt lebendig und komplex – ganz anders als die essiglastigen Varianten aus dem Supermarkt.
  • Süßer Algensalat: Mit Biss und einer feinen Süße, die an frische Meeresalgen erinnert.
  • Geschmorte Erdnüsse: In der Schale serviert, sind sie wunderbar weich und herzhaft. Hier verbindet sich das Aroma von Sojasauce und Sternanis mit einer leichten Süße.
  • Die sauer-scharfen Gurken sind spritzig, würzig und haben einen richtig schönen Crunch.
  • Eingelegter Rettich ist ein echtes Multitalent mit Ingwer-Noten, Süße, Schärfe und Säure.

Das „Saucen-Trio”: Zum Dippen stehen drei Klassiker bereit: die traditionelle Sojasauce, Chilipulver und eine mit Früchten verfeinerte koreanische Doenjang-Paste (大酱). Diese fermentierte Sojabohnenpaste ist das Herzstück des koreanischen Barbecues. Sie ist tiefwürzig, nussig und hat eine leichte Süße.

Das Grillfleisch:

Japanisches Wagyu

Das Wagyu sollte nur kurz auf den Rost, und zwar so lange, bis es außen eine leichte Röstkruste bekommt, im Kern aber noch zartrosa bleibt. Die Resthitze sorgt nach dem Grillen für den perfekten Garpunkt, ohne dass es austrocknet.

Das Fleisch schmilzt förmlich auf der Zunge und entfaltet ein extrem buttriges, fast schon süßliches Aroma – purer Luxus.

Um diesen edlen Geschmack voll auszukosten, sollte man das Wagyu am besten pur genießen, ganz ohne Beilagen oder Saucen.

Bei den anderen Fleischsorten empfiehlt sich die klassisch koreanische Art:

Man nehme ein knackiges Salatblatt und fülle es mit etwas Reis, dem gegrillten Fleisch, etwas fruchtiger Doenjang-Paste, Kimchi und ggf. einem Stück saftiger Zucchini oder Pilzen. Zu einem kleinen Päckchen gefaltet, bietet jeder Bissen ein perfektes Zusammenspiel der Geschmäcker und Texturen.

Schweinebauch

Der Dauerbrenner bei jedem koreanischen Barbecue. Im Smochii werden großzügig geschnittene Scheiben serviert. Wenn man diese grillt, bis die Hautseite richtig kross und dunkelbraun wird, entsteht dieser geniale Kontrast aus saftigem Kern und knusprig-würzigem Rand.

Saftige Hähnchenschenkel

Beim Grillen ist die Hähnchenkeule das Maß aller Dinge. Im Gegensatz zur oft mageren Hähnchenbrust bleibt das Fleisch durch den höheren Fettanteil sehr saftig und zart. Im Smochii haben sie ein besonders feines Aroma mit einer dezenten Rauchnote und eine Haut, die auf dem Rost wunderbar knusprig wird.

Marinierter Schweinenacken

Durch die süß-würzige Marinade wird das Fleisch butterzart und geschmacksintensiv, sodass es kaum noch zusätzlicher Dips bedarf.

Angus-Rinderrippenstreifen

Sie sind magerer als Wagyu-Rinderrippen, bieten dafür aber einen herrlich herzhaften Biss. Sie eignen sich ideal, um sie gemeinsam mit Kimchi und den verschiedenen Beilagen in ein Salatblatt zu wickeln.


Besondere Empfehlungen von der Speisekarte

(Ein kleiner Hinweis vorab: Die Beilagen sind nur bei den Menüs im Preis enthalten. Wer à la carte bestellt, bekommt die Dips zwar gratis, muss für Extras wie Kimchi oder Gemüse jedoch einen Aufpreis zahlen. Der Inhaber lässt seine Gäste aber gern vorab kleine Kostproben vom hausgemachten Kimchi oder Rettich probieren.)

Rinderzunge

Zusammen mit Rettich, Tomate und Gurke serviert, besticht die Rinderzunge durch eine ganz besondere Textur: Sie ist elastisch und angenehm fest im Biss, dabei aber wunderbar zart. Ihr Aroma ist mild und hat eine feine, leicht mineralische Note, die sie so einzigartig macht.

Wagyu Ribeye

Ein prächtiges, gut durchwachsenes Steak, das mit Kartoffeln, Rettich, Gurke, Tomate, Zucchini und Pilzen serviert wird. Unser Tipp: Schneide das Fleisch vorab mit der Schere in mundgerechte Stücke, dann lässt es sich auf dem Grill viel entspannter zubereiten.

Jedes Stück ist unglaublich saftig, tiefwürzig und sehr zart – es schmilzt beim Essen förmlich auf der Zunge.

Der Publikumsliebling: Käse-Tteokbokki

Ein dampfender Topf voller Reis- und Fischkuchen, Karotten, Zucchini und Zwiebeln sowie saftigen Stücken entbeinter Hähnchenkeule. Alles schwimmt in einer süßlich-scharfen Gochujang-Sauce und ist unter einer dicken Schicht aus geschmolzenem Käse und Nori-Algen versteckt. Wenn man den Löffel hebt, zieht der Käse herrlich lange Fäden. Der Geschmack ist eine raffinierte Balance aus Schärfe, Süße und einer feinen Säure, die durch die salzigen Fischkuchen perfekt ergänzt wird. Wer mag, wickelt einen Bissen zusammen mit einem Streifen Gurke in ein frisches Salatblatt.


Abseits vom Grill überzeugt das Smochii mit einem gelungenen Fusion-Konzept: Neben koreanischen Klassikern stehen auch japanische Donburi-Bowls und chinesischer Hotpot auf der Speisekarte. Wer sich nicht entscheiden kann, hat hier sogar die Möglichkeit, Barbecue und Hotpot in einer Mahlzeit zu kombinieren. Dass das Konzept aufgeht, merkt man schnell, denn das Restaurant ist meist bis auf den letzten Platz besetzt. Wer sich also am Freitag- oder Samstagabend einen der begehrten Grilltische sichern möchte, sollte rechtzeitig reservieren! 🍖✨

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