Meeresfrüchte-Himmel in München: Unser Hotpot-Erlebnis im Hai Seafood Izakaya

Wenn du – so wie wir – ein großer Liebhaber von Meeresfrüchten bist und der zarten Süße frischer Jakobsmuscheln, dem festen, saftigen Fleisch fangfrischen Fisches sowie dem intensiven Umami von Garnelen kaum widerstehen kannst, dann wirst du dich im Hai Seafood Izakaya in München wie im kulinarischen Himmel fühlen.

Schon beim Eintreten steigt dir dieser unverwechselbare, leicht salzige Duft von frischer Meeresbrise in die Nase, der augenblicklich Appetit weckt und einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Restaurantprofil

🏷️ Name des Restaurants: Hai Seafood Izakaya (Speisekarte hier)
📍 Adresse: Kellerstraße 29, 81667 München
🍜 Küche: Chinesisch / Japanisch – Tapas, Hot Pot, Spieße, Grillgerichte, Salate, Frittiertes, Teigtaschen, Pfannkuchen, Reisgerichte, Sushi usw.
💰 Preis: ca. 25 – 35 EUR pro Person (inkl. Getränke und Trinkgeld)

Heute widmen wir uns einer besonderen Spezialität des Hauses: dem beliebten Seafood-Hotpot. Ein dampfender Kessel voller Köstlichkeiten, in dem sich das Beste aus dem Meer zu einem aromatischen Gesamterlebnis vereint.


Zum Auftakt serviert das „Hai Seafood Izakaya” eine Tasse Ingwertee mit Honig: kräftig, würzig und wohltuend wärmend. Der frische Ingwer entfacht ein feuriges Aroma, das vom Honig sanft abgerundet wird. Dieser Tee lädt nicht zum gemütlichen Zurücklehnen ein, sondern weckt die Sinne und stimmt perfekt auf den bevorstehenden Seafood-Hotpot ein.


Unser Hauptgericht: „Boiled Seafood“-Topf mit Xiāng Là-Brühe (betäubend scharf)

Die tiefrote Brühe („Scharfe Soße aus Chinese Soul Kitchen“) glänzt unter einer feinen Schicht Chiliöl. Sie ist durchzogen von getrockneten Chilis und Sichuan-Pfefferkörnern. Ihr Aroma ist feurig, zitronig und intensiv. Zunächst trifft die Schärfe der Chilis auf den Gaumen, kurz darauf folgt das prickelnde, leicht betäubende Gefühl der Pfefferkörner – das typische, unverwechselbare Málà-Erlebnis.

Ein Hinweis: Die Brühe ist nicht zum Trinken gedacht, sondern dient zum Würzen und Garen der Zutaten im Hotpot. Sie ist kräftig, vollmundig und voller Aromen, die den Seafood-Hotpot perfekt abrunden.

Der Hotpot gleicht einer Schatztruhe, randvoll gefüllt mit Köstlichkeiten aus dem Meer:

  • Garnelen und Krabben, bei denen der schwarze Darmfaden sorgfältig entfernt wurde, sodass nur ihr süßer, reiner Geschmack übrig bleibt,
  • Mies- und Venusmuscheln, die sich in der scharfen Brühe geöffnet haben und deren Aromen sie regelrecht aufgesogen haben,
  • zarte Calamari und fleischige Tintenfischstücke, begleitet von süßen, salzigen Krabben und bissfesten Sepia,
  • saftige Jakobsmuscheln, die zusammen mit der würzigen Brühe ihr volles Meeresaroma entfalten,
  • mild-süßer Mais, der für einen sanften Ausgleich zur feurigen Brühe sorgt.

Gegen einen kleinen Aufpreis lässt sich der Hotpot noch mit allerlei Extras aufwerten: Udon- oder Glasnudeln, Reis, Brokkoli, Austernpilze, Klebreiskuchen, Hummerschwanz, Lachsfilet und vieles mehr.

Wir haben uns für die wunderbar elastischen Udon-Nudeln, den erdigen Brokkoli und die samtigen Austernpilze entschieden – eine perfekte Ergänzung zu den kräftigen Meeresfrüchten.

Das Ganze ist ein echtes Festmahl zum Teilen – ein bisschen wie ein gehobenes Malatang, aber vollständig auf Seafood ausgerichtet. Der intensive Sichuan-Schärfe ist sehr intensiv, sodass gedämpfter Reis als Beilage fast schon Pflicht ist, um die Schärfe auszugleichen.

Die anderen Brühen und Soßen im Überblick:

  • Knoblauchsoße: Eine reichhaltige, herzhafte Brühe, in der der kräftige Geschmack frischen Knoblauchs klar dominiert.
  • Shachasoße / Satay: Nussig, leicht süßlich und geschmacklich tief – auf Basis gerösteter Gewürze zubereitet. Cremig, aromatisch und wohltuend.
  • Tom Yam Soße: Ein Stück Thailand im Hotpot! Frisch, zitronig und kräuterig mit Zitronengras, Kaffir-Limettenblättern, Galgant und Chili. Erfrischend scharf und absolut süchtig machend.

Das kleine Arsenal fürs Seafood-Abenteuer

Für dieses köstlich-chaotische Erlebnis hält das Hai Seafood Izakaya alles bereit, was man braucht:

  • eine Krabbenzange, um Schalen und Scheren sicher zu öffnen, ohne sich die Finger zu verletzen,
  • einen kleinen Metallspieß, um auch das letzte Stück Krabbenfleisch aus den winzigsten Ritzen der Schalen und Scheren zu holen,
  • Einmalhandschuhe, damit man direkt zugreifen kann, ohne dass die Freude an den Meeresfrüchten in einer großen Sauerei endet,
  • einen Eimer für die Überreste und Abfälle.

Meeresfrüchte sind nicht nur eine hervorragende Proteinquelle, sondern auch unglaublich vielseitig und lassen sich auf unzählige Arten zubereiten. Und davon findet man im Hai Seafood jede Menge: z.B. frische Austern.

Das Hai Seafood vereint die klaren, feinen Raffinessen Japans mit den intensiven, lebendigen Aromen Chinas. Neben Meeresfrüchten laden auch salzige Edamame, ein knackiger, leicht knoblauchiger chinesischer Gurkensalat (凉拌黄瓜), zarte Lotuswurzeln, gefüllt mit Garnelenpaste (藕酿虾蓉), oder knusprig gebratenes Kabeljaufilet (炸鳕鱼排) zum Genießen ein. Selbst butterzartes Wagyu-Nigiri findet man auf der Speisekarte. Ein Menü, das so vielseitig wie kreativ ist.

9 Kommentare zu „Meeresfrüchte-Himmel in München: Unser Hotpot-Erlebnis im Hai Seafood Izakaya“

  1. Ich werde definitiv zu 1000 % wiederkommen! Wir waren mit zwei Hunden dort und konnten ganz entspannt draußen sitzen. Der Service hat uns sofort gesehen und uns die Karten gebracht. Bestellt haben wir verschiedene Rolls, Krabbenchips, Hähnchenspieße, Seafood Boil und etwas Reis für die Hunde. Alles hat fantastisch geschmeckt und war absolut frisch! Ein wirklich toller, entspannter Ort mit großartigem Essen.

  2. Seafood Boil (mit Tom Yum Sauce) is das absolute Herzstück. Eine riesige, dampfende Schüssel mit Krabben, Garnelen, und Muscheln. Die Tom Yum Sauce ist scharf, säuerlich und extrem aromatisch – unbedingt Nudeln dazu bestellen, um die Sauce perfekt aufzusaugen!

  3. Die Beilagen sind wirklich sehr lecker. Wir hatten geschmorte Bambussprossen, frittiertes Hähnchen, gefüllte Tintenfischröllchen und Austern. Dazu das größte XXL-Meeresfrüchtegericht in Knoblauchsoße, plus zwei Portionen Reis, zwei Portionen Nudeln, zwei Getränke und eine Flasche Wasser.
    Zu viert haben wir insgesamt 140 € bezahlt. Geschmacklich wirklich sehr gut, keine Frage, allerdings schon etwas teuer. Die Nudeln, die mit den Meeresfrüchten serviert werden, waren etwas zu salzig, und für ein XXL-Gericht hätte es ruhig mehr Seafood sein dürfen. Insgesamt aber lecker und auf jeden Fall einen Versuch wert.

  4. Rechnet mit etwa 30 € pro Person. Den großen Seafood-Pot kann ich sehr empfehlen. Die frittierten Sachen waren überraschend gut, und die Austern zwar sehr frisch, aber wirklich ziemlich klein.

  5. Früher war es ganz okay, aber inzwischen schmeckt es nicht mehr so gut. Auch die Meeresfrüchte sind offensichtlich tiefgefroren und haben dadurch an Geschmack und Textur verloren.

  6. Das Ambiente ist ruhig und elegant, die Gerichte schmecken frisch und fein, und der Service ist sehr aufmerksam. Dazu gibt es eine große Auswahl an guten Weinen.
    Die Portionen sind eher fein und elegant, nichts für echte Vielfraße.

  7. Das Essen war echt gut 😋, aber die Portion war sooo klein 😭 Wir sind gar nicht satt geworden. Der Kellner meinte noch, dieser Meeresfrüchte-Topf ist für eine Person gedacht🫕😅

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