Madrid Teil 1: City-Guide & Tapasrausch im Mercado San Miguel

Lange bevor Madrid zu der lebendigen Metropole wurde, die wir heute kennen – mit ihren pulsierenden Tapas-Bars, prächtigen Königspalästen und sonnenverwöhnten Dachterrassen – nannte man die Stadt Magerit, das „Land des reichen Wassers“, wie die Mauren sie tauften. Dieser poetische Name verrät viel über ihre Herkunft: Im Jahr 865 ließ Emir Muhammad I. am Ufer des Flusses Manzanares eine Festung errichten. Aus diesem befestigten Außenposten entwickelte sich allmählich eine Stadt, die 1083 von Alfonso VI. erobert wurde. Über Jahrhunderte prägten christliche und islamische Einflüsse das Stadtbild, bis Philipp II. Madrid schließlich zum Zentrum seines Reiches machte.

So wurde aus dem kleinen Dorf am Flussufer das pulsierende Madrid.

Heute ist Madrid eine lebendige Mischung aus breiten Boulevards, majestätischen Palästen und leidenschaftlichem Flamenco – eine Stadt, die niemals schläft.

Anfang des Jahres waren wir eine ganze Woche lang in Madrid unterwegs. Aus unseren Erlebnissen haben wir für euch eine Drei-Tages-Tour zusammengestellt, die die Highlights der Stadt perfekt einfängt. Und ja, drei Tage reichen völlig aus, um das Wichtigste zu entdecken!


REISEPLAN – Drei-Tages-Tour

Tag 1: Madrids Wahrzeichen und zeitlose Aromen

Gran Vía, Plaza Mayor, Puerta del Sol und Plaza de España liegen alle dicht beieinander und lassen sich hervorragend zu Fuß erkunden. Das Herz Madrids lässt sich in etwa 30 bis 40 Minuten gemütlich durchqueren.

  • Gran Vía – Madrids Broadway mit bunten Neonlichtern, Theatern und einer riesigen Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten.
  • Plaza Mayor – Ein lebhafter Platz aus dem 17. Jahrhundert, der mit Straßenkünstlern und gemütlichen Cafés zum Verweilen einlädt.
  • Puerta del Sol – Das symbolträchtige Zentrum Spaniens, der „Kilometer 0“ aller radialen Straßen des Landes.
  • Plaza de España – Hier wacht Don Quijote neben dem imposanten Hochhaus Edificio España über die Stadt.

Zum Abendessen geht es ins Sobrino de Botín, laut Guinness-Buch der Rekorde das älteste Restaurant der Welt (gegründet 1725). Unbedingt probieren: das knusprige Cochinillo asado, das berühmte Spanferkel!

Zum Ausklang des Abends bieten sich Cocktails auf einer Dachterrasse mit atemberaubendem Skyline-Blick an – oder eine gemütliche Kneipentour durch La Latina und die Cava Baja, eine charmante Kopfsteinpflastergasse voller Vermuterías und Tapas-Bars.

Tag 2: Königliche Pracht und flammendes Flamenco-Feuer

  • Der Königspalast bildet das Herzstück der königlichen Geschichte Spaniens. Der prunkvolle Bau aus dem 18. Jahrhundert ist bis heute Schauplatz großer Zeremonien und beeindruckt mit seiner majestätischen Architektur.
  • Direkt daneben erhebt sich die moderne Kathedrale Almudena. Von ihrer Kuppel aus hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt.
  • Zum Mittagessen empfiehlt sich entweder ein klassisches spanisches Restaurant oder ein Besuch auf dem Mercado de San Miguel, einem wahren Paradies für Feinschmecker.
  • Am Abend heißt es dann: Loslassen und sich von einer mitreißenden Flamenco-Show begeistern lassen!

Tag 3: Kunstschätze, grüne Oasen und spanische Tapas

  • Der Tag beginnt mit einem kulturellen Höhepunkt: dem Museo del Prado. Die Schatzkammer europäischer Meisterwerke wird oft in einem Atemzug mit dem Louvre in Paris oder dem Metropolitan Museum of Art in New York genannt.
  • Danach geht es zur grünen Oase Madrids, dem Retiro-Park. Ob eine entspannte Bootsfahrt auf dem See oder ein Spaziergang zum verträumten Palacio de Cristal – hier findest du die perfekte Auszeit mitten in der Stadt.
  • Zum Abendessen lohnt sich ein Abstecher ins charmante Barrio de las Letras, das einstige Zuhause großer Literaten wie Cervantes, dem „spanischen Shakespeare“. Heute ist das Viertel ein kulinarischer Hotspot – eine lebendige Mischung aus traditionellen Tavernen und modernen Tapas-Bars. Unser Tipp für eine authentische Tapas-Tour: El Sur de Moratín.

UNTERKUNFT & TRANSPORT

Clever durch Madrid – so sparst du Zeit, Geld und Nerven

Der öffentliche Nahverkehr in Madrid ist günstig, zuverlässig und absolut touristenfreundlich – perfekt, um stressfrei durch die Stadt zu kommen.

✈️ Vom Flughafen ins Zentrum

  • Mit dem Taxi zahlst du pauschal 30 € für jede Fahrt ins Zentrum von Madrid. Zuschläge sind im Fixpreis enthalten.
  • Mit dem Expressbus (Linie 203 „Exprés Aeropuerto“) kommst du für nur 5 € direkt ins Zentrum. Eine einfache und günstige Option – auch nachts.
  • Die Metro (Linie 8, rosa Linie) verbindet alle Terminals in rund 15–25 Minuten mit der Station Nuevos Ministerios. Die Kosten inkl. Flughafenzuschlag betragen 4,50 €.

🚇Die Metro – dein bester Reisebegleiter

Das Metronetz Madrids ist gut ausgebaut, übersichtlich und bringt dich schnell zu fast allen Sehenswürdigkeiten.

  • Einzelticket: Für gelegentliche Fahrten – kostet zwischen 1,50 € und 2,00 €, je nach Strecke.
  • 10er-Ticket („10 Viajes“) – 6,10 €: Ideal für mehrere Fahrten oder wenn ihr zu zweit bzw. in Gruppen unterwegs seid – das Ticket ist übertragbar.
  • Tourist Travel Pass: Unbegrenzt fahren – perfekt, wenn du viel unterwegs bist. Erhältlich für 1, 2, 3, 5 oder 7 Tage, ab 8,40 € pro Tag. Gültig für Metro und Bus.

✅ Gut zu wissen:

  • Ticket immer aufbewahren – auch wenn es nicht entwertet wird, es kann trotzdem kontrolliert werden.
  • Schweres Gepäck? Da nicht alle Stationen über Aufzüge verfügen, lohnt sich ein kurzer Check im Voraus.

🚌 Unterwegs mit dem Stadtbus (EMT)

Die Busse der EMT fahren rund um die Uhr und steuern auch Ziele an, die mit der Metro nicht erreichbar sind.

  • Tickets: Genau wie bei der Metro – einfach ein 10er-Ticket, einen Tourist Travel Pass oder ein Einzelticket für 1,50 € nutzen.
  • Nachts unterwegs? Kein Problem: Die blauen „Búho“-Busse (spanisch für „Eule“) bringen dich auch nach Mitternacht sicher nach Hause.

🚕 Taxis

  • Innerhalb des Stadtzentrums liegen die Fahrpreise in der Regel zwischen 10 und 20 Euro. (Für die Strecke Flughafen → Zentrum gilt wie bereits erwähnt ein Fixpreis von 30 €)
  • Wichtig: Immer den Taxameter nutzen und nur lizenzierte Taxis (weiß mit rotem Streifen) nehmen – Finger weg von inoffiziellen oder dubiosen Angeboten.

🚶 Die schönste Art, Madrid zu entdecken? Zu Fuß!

Das Zentrum ist wie gemacht zum Bummeln: Vom Puerta del Sol zur Plaza Mayor, weiter zum Königspalast und zur Markthalle San Miguel – alles liegt nur 5 bis 20 Gehminuten voneinander entfernt.

🎫 Tickets kaufen oder aufladen

  • Metro-Automaten: Mit deutscher Sprachauswahl, Zahlung bar oder mit Karte möglich.
  • In Tabakläden (Estancos) können Tickets ebenfalls gekauft und aufgeladen werden.

📱 Nützliche AppsMetro Madrid – Offline-Stadtplan und Metro-Übersicht; EMT Madrid – zeigt Busverbindungen in Echtzeit

🏨 Übernachten: Die besten Viertel für jedes Budget

Wenn du zum ersten Mal in Madrid bist, gilt vor allem eine Regel: Bleib im Zentrum! So bist du mitten im Geschehen und kannst die meisten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen.

  • Gran Vía: Die absolute Top-Lage: Die meisten Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar, es gibt eine direkte Anbindung an Metro- und Buslinien und der Airport-Shuttle hält gleich um die Ecke. Hotels im mittleren Preissegment kosten hier in der Regel 100–200 € pro Nacht.
  • Chueca & Lavapiés: Kreativ, bunt und deutlich günstiger: Ideal für alle, die es trendig und künstlerisch mögen. Hier gibt es Zimmer schon ab 60–150 € pro Nacht.
  • 4- und 5-Sterne-Hotels: Häufig mit schicken Rooftop-Bars und spektakulärem Blick über die Stadt. Die Preise starten bei etwa 150 € und nach oben gibt es keine Grenzen.

MERCADO DE SAN MIGUEL

Wir haben den Mercado de San Miguel nicht nur besucht, wir sind quasi eingezogen! Die 1916 eröffnete „Eisen- und Glaskathedrale der Gastronomie” war während unseres Madrid-Aufenthalts unser zweites Zuhause. Nur 10 bis 15 Minuten zu Fuß von unserer Unterkunft entfernt, locken hier an jeder Ecke Gourmetstände mit traditionellen spanischen Spezialitäten und spannenden Neuinterpretationen der lokalen Küche.

Für euch haben wir einen kleinen Guide zusammengestellt, der alle unsere Lieblingsgerichte übersichtlich zusammenfasst und zeigt, was euch in diesem Food-Paradies erwartet:

🍤 Snack-Tüte mit frittierten Meeresfrüchten

In dieser Tüte findest du eine köstliche Mischung aus panierten Tintenfischringen, Oktopus-Tentakeln, Garnelen und Fisch. Knusprig goldbraun und voller frischer Meeresaromen – der perfekte Snack für unterwegs, während du Madrid entdeckst.

🐟 Gesalzene Sardellen in Essig (Boquerones en Vinagre)

Diese silbrig schimmernden Sardellen werden in Essig eingelegt und anschließend mit Olivenöl beträufelt und frischen Kräutern getoppt. Zart, säuerlich und leicht salzig bieten sie ein wunderbar umami-reiches Geschmackserlebnis.

🥚 Halbiertes Ei mit Thunfisch, Garnele & Fischrogen

Ein halbiertes, gekochtes Ei ist mit cremigem Thunfischsalat gefüllt. Darauf sorgt zerbröseltes Eigelb zusammen mit Mayonnaise, leuchtend orangefarbenem Fischrogen und einer saftigen Garnele, die wie eine kleine Schleife aufgespießt ist, für Genussmomente.

🥖 Tosta mit Sardelle und Thunfisch

Diese Tapa verbindet auf knusprigem, rustikalem Brot eine samtige Thunfischmousse mit einer marinierten Sardelle. Die würzige Sardelle bildet einen Kontrapunkt zur reichhaltigen Thunfischcreme, während frischer Schnittlauch eine leichte, aromatische Kräuternote hinzufügt.

🐟 Kabeljau-Omelette mit scharfem Pfeffer

Diese spanische Omelett-Variante steckt voller zarter Stücke gesalzenen Kabeljaus und wird mit Paprika oder Safran gewürzt. Das verleiht ihm ein herrlich duftendes, leicht rauchiges Aroma.

🧈 Brandade vom Kabeljau

Dieser cremige Aufstrich aus gesalzenem Kabeljau wird mit Olivenöl und Knoblauch so lange verrührt, bis eine mousseartige, luftige Konsistenz entsteht. Serviert auf geröstetem Brot und garniert mit kleinen Kaviarperlen begeistert er mit seiner samtigen, herzhaften Note.

🦐 Gegrillter Oktopus (Pulpo a la Gallega)

Nach galicischer Art wird dieser Oktopus mit Paprika und Meersalz bestreut, mit einem Schuss Olivenöl beträufelt und auf zarten Kartoffelscheiben angerichtet. Butterzart und mit leicht angerösteten Rändern zählt er zu den bekanntesten spanischen Klassikern – und ist dabei überraschend schlicht!

🥘 Safran-Paella / Schwarze Paella

Die klassische Paella mit goldenem Safranreis gibt es wahlweise mit Meeresfrüchten oder zartem Hühnchen. Die schwarze Variante erhält ihre Farbe durch Tintenfischtinte und überzeugt mit einem intensiven, „meerigen” Aroma – perfekt in Kombination mit cremiger Knoblauch-Aioli. Auch die vegetarischen Versionen sind frisch, aromatisch und voller Geschmack.

🐚 Rohe Austern

Groß, glänzend und unfassbar frisch: Halb geöffnet auf Eis serviert, füllen sie ihre Schale fast vollständig aus. Sie schmecken frisch und salzig und haben eine seidig-zarte Textur. Am besten pur mit einem Spritzer Zitrone oder einem Löffel feiner Mignonette genießen.

🐟 Thunfisch-Sashimi in Honigsauce mit Kaviar

Zarte, samtig-rote Thunfischscheiben, kunstvoll wie Spielkarten angeordnet, schwimmen in einer feinen Honigsauce. Salziger Kaviar krönt das Ganze, platzt auf der Zunge und entfaltet dabei ein intensives, frisches Meeresaroma.

🍳 Spanische Tortillas

  • Mit Trüffelsauce: Kräftig, erdig und luxuriös – ein wahres Paradies für Trüffelliebhaber.
  • Mit Salmorejo und spanischem Schinken: Die kalte, cremige Tomatencreme Salmorejo passt perfekt zur luftigen Tortilla und dem herzhaften, würzigen iberischen Schinken.

🍢 Grillspieße

Saftige Pilze, liebevoll in Knoblauch mariniert, treffen auf leicht geröstete Artischocken, deren knackige Blätter sich wie zarte Blüten öffnen und das nussige Herz freigeben. Zarter Oktopus entfaltet eine rauchige Süße, knackige Würstchen glänzen beim Anstechen mit würzigem Saft, und die angebratenen Padrón-Paprika überraschen mit feuriger Schärfe. Und das ist noch längst nicht alles …

🧀 Isländische geräucherte Kabeljauleber

Samtig und buttrig, mit einem Geschmack, der an Foie Gras erinnert – aber direkt aus dem Meer. Kalt auf geröstetem Brot serviert, begeistert sie als Delikatesse mit rauchiger Tiefe und cremiger Textur.

🐟 Sardine mit Zwiebel und Safran

Ein zartes Sardinenfilet auf knusprigem, geröstetem Brot, getoppt mit süß karamellisierten Zwiebeln und einer duftenden Safransauce – eine harmonische Mischung aus aromatischen, süß-salzigen Aromen.

🐟 Kabeljau-Tatar

Fein gehackter Kabeljau, sanft in einer Zitrusmarinade eingelegt und verfeinert mit Olivenöl, frischen Tomaten und etwas Kaviar – frisch, würzig und mit einer lebhaften, spritzigen Note.

🧄 Kabeljau nach Ajoarriero-Art

Dieses rustikale Gericht aus Nordspanien besteht aus zerkleinertem, gesalzenem Kabeljau, der mit Knoblauch, Olivenöl und Safran zu einer warmen, herzhaften Spezialität vermischt wird. Es ist voller ländlichem Charme und Bodenständigkeit.

🦀 Krabbenbeine mit Kaviar

Kalt und elegant serviert, treffen süße, saftige Krabbenbeine auf glänzende, schwarze Kaviarperlen und bringen die Frische des Meeres direkt auf den Teller.

🐚 Gegrillte Jakobsmuscheln – mit und ohne Käse

Die Variante mit Käse wird heiß und goldbraun überbacken serviert – cremig, reichhaltig und einfach unwiderstehlich. Die Variante ohne Käse überzeugt durch ihre natürliche Meeresfrische: dezent gewürzt, leicht angebraten und mit einem Spritzer Zitrone verfeinert, der ihre süße Note perfekt hervorhebt.

🥟 Teigtaschen

  • Scharfe Chorizo: Außen knusprig, innen feurig, fleischig und rauchig.
  • Schinken & Käse: Schmelzende, salzige Köstlichkeit in jedem Bissen.
  • Spinat & Ricotta: Cremig und mild – ein grüner Traum in knuspriger Hülle.

🐷 Knuspriger Schweinebauch (Torreznos)

Außen herrlich knusprig, innen zart und saftig: Diese dick geschnittenen Schweinebauchstücke, auch Torreznos genannt, sind eine pure Versuchung. Die krosse Schwarte knackt beim Hineinbeißen, während das schmelzende Fett auf der Zunge zergeht.

🐖 Jamón Ibérico: Eichelmast-Schinken, hauchdünn geschnitten

Das Nonplusultra unter den luftgetrockneten Schinken: Rubinrote Scheiben, die so dünn sind, dass man fast hindurchsehen kann. Feines Fett durchzieht jede Scheibe und schmilzt bereits bei Körpertemperatur. Jede zarte Scheibe entfaltet eine nussige Süße – das Ergebnis von 36 Monaten Reifezeit und traditioneller Aufzucht.

🌭 Chorizo-Stromboli

Eine spanische Interpretation der Pizzarolle: würzige Chorizo, fruchtige Tomatensoße und geschmolzener Käse, eingerollt in warmem, weichem Teig.

🥚 Jamón-Ibérico-Tortilla-Wrap

Eine hauchzarte Omelettschicht umhüllt cremigen Frischkäse und fast transparente Scheiben Jamón Ibérico – zart, aromatisch und einfach zum Reinbeißen.

🧀 Spieße mit Oliven, Wurst, Käse, Schinken und mehr

Unzählige Spieße voller spanischer Delikatessen: in Kräutern marinierte Oliven, hauchdünner Jamón Ibérico, würzige Chorizo und cremiger Manchego – das Beste der spanischen Snackkultur auf kleinen Spießen vereint.

🐟 Lachs-Tapas

Von klassischem Avocado-Toast über Bagels bis hin zu Wraps mit Dill-Sauce: Lachs überzeugt mit seiner seidigen, leicht rauchigen Note und harmoniert perfekt mit cremigen, würzigen oder frischen Zutaten.

🌮 Tacos mit Avocado und Flusskrebsen

Eine kreative spanisch-mexikanische Fusion: Frische Avocado trifft auf saftige Flusskrebse in einer weichen Tortilla, verfeinert mit cremiger Sauce und aromatischen Kräutern.

🥩 Costilla Ibérica – Iberisches Schweinerippchen-Sandwich

Zart geschmorte iberische Schweinerippchen, großzügig mit rauchiger BBQ-Sauce bestrichen, werden zusammen mit gebratenem Gemüse in ein Fladenbrot gehüllt. Süß, rauchig und herzhaft – genau so muss ein gutes Sandwich schmecken!

🌶️ Sandwich mit iberischer Wurst

Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Costilla Ibérica, aber hier trifft würzige iberische Chorizo auf rote Paprika und knackiges Gemüse, das in dem feurigen Öl der Chorizo im Wok angebraten wird.

🧄 Knoblauchgarnelen (Gambas al Ajillo)

Eine unserer absoluten Lieblings-Tapas: Die Garnelen saugen das aromatische Knoblauchöl auf, bleiben dabei wunderbar zart und entfalten ein intensiv-würziges Aroma.

🧁 Pistazienküchlein

Dieser lockere und saftige Kuchen ist gefüllt mit einer cremigen Pistazienfüllung und gekrönt von knackigen Pistazienstückchen. Nicht zu süß, dafür wunderbar aromatisch und herrlich nussig.

🍫 Churros mit Schokolade

Außen goldbraun und knusprig, innen luftig und weich – frisch aus der Fritteuse. Dazu gibt es eine Tasse dickflüssige, heiße Schokolade. Eintauchen, etwas schwenken, abbeißen – ein zeitloser spanischer Klassiker und der perfekte süße Abschluss deiner Tapas-Tour.


Während unseres Aufenthalts in Madrid wurde der Mercado de San Miguel schnell zu unserem kulinarischen Basislager. Ob kleines Frühstück, herzhafter Nachmittagssnack oder süße Mitternachtsnascherei – irgendwie führte unser Weg immer wieder dorthin zurück. Die Fülle an Tapas könnte problemlos ein eigenes Buch füllen.

Im nächsten Beitrag verlassen wir den Markt jedoch und folgen Madrids kulinarischem Herzschlag – vom Puerta del Sol bis zur Plaza de España. Zum Abendessen führt uns der Weg ins legendäre Sobrino de Botín, einen Lieblingsort von Ernest Hemingway.

Er verewigte das Restaurant sogar in seinem Roman Fiesta (The Sun Also Rises, 1926):

Wir aßen oben bei Botín. Es ist eines der besten Restaurants der Welt. Wir hatten Spanferkelbraten und tranken Rioja Alta.”

Also: Bleibt dran – Madrid hat noch viele Geschichten und Geschmäcker zu bieten. ✨

12 Gedanken zu „Madrid Teil 1: City-Guide & Tapasrausch im Mercado San Miguel“

  1. Vor zehn Jahren wirkte es hier noch eher wie ein normaler Markt.
    Nach der Renovierung fühlt es sich jetzt eher wie eine der typischen Touristen-Hotspots an😄
    Die Preise sind für Einheimische etwas höher. Auch wenn viele Locals nicht unbedingt hierherkommen, lohnt es sich für Besucher trotzdem, einmal vorbeizuschauen.

  2. Zur Info: Der Mercado de San Miguel ist seit Januar 2026 geschlossen und bleibt vorerst auf unbestimmte Zeit zu.

    Der Grund ist keine geschäftliche Entscheidung, sondern Denkmalschutz: Nach vielen Jahren intensiver Nutzung braucht das Gebäude eine umfassende Sanierung, damit dieses über 100 Jahre alte Wahrzeichen langfristig erhalten bleibt. Ein Termin für die Wiedereröffnung steht noch nicht fest.

    Für Reisende heißt das leider, dass der Markt aktuell nicht besucht werden kann. Wer trotzdem Madrids Marktkultur erleben möchte, kann auf andere Märkte ausweichen.

  3. Hat mir richtig gut gefallen! Ich war innerhalb eines Monats gleich zweimal dort. Eine entspannte, ungezwungene Art, hochwertig zu essen und dabei mit einem guten Glas Wein eine tolle Zeit zu verbringen.

  4. Dieser food market vereint die meisten der berühmten spanischen Tapas an einem Ort, ideal für Touristen, die einen Vorgeschmack auf die spanische Küche bekommen möchten, leider jedoch überteuert.

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