Feurige Aromen und der Geschmack Seouls – Koreanisches Streetfood bei 89Anju

Zurück in München haben wir diesmal das 89Anju entdeckt – ein angesagtes, authentisches koreanisches Restaurant, das einen direkt in die pulsierenden Straßen Seouls entführt.

Im Inneren erwartet einen ein urbaner, stylischer Vibe: Freigelegte Backsteinwände, minimalistisches Holzdesign und auffällige Neonlichter schaffen das Gefühl, mitten in einem trendigen Street-Food-Hotspot in Seoul zu sein – nur eben im Herzen Bayerns.

Das wahre Highlight aber ist die Küche: Jedes Gericht ist ein kleines Kunstwerk – voller Geschmack, mit viel Liebe zum Detail angerichtet und im Handumdrehen serviert.

Restaurantprofil

🏷️ Name des Restaurants: 89Anju (Speisekarte hier)
📍 Adresse: Luisenstraße 47, 80333 München
🍜 Küche: Koreanisch – gebratenes Hähnchen, frittierte Speisen, Pfannengerichte, Suppen, Nudelgerichte, Reisgerichte, Reiskuchen, Streetfood usw.
💰 Preis: ca. 20–30 EUR pro Person (inkl. Getränke und Trinkgeld)

Hier sind unsere Empfehlungen:


Kimchi Fried Rice: Gebratener Reis mit Kimchi, Spam (Schweinefleisch) und Spiegelei

Schon der erste Bissen entfacht ein wahres Geschmacksfeuerwerk: scharf, säuerlich, rauchig und voller Umami – all das vereint in einem einzigen Gericht.

Das fermentierte Kimchi sorgt für eine kräftige Würze und den typisch säuerlich-scharfen Kick, während das weiche Eigelb des Spiegeleis eine herrlich cremige Note beisteuert.

Feine Nori-Flocken bringen eine dezente Meeres-Umami-Note und verleihen dem Gericht zusätzliche Tiefe.

Die kleinen Würfel süßer Wurst (Spam) sorgen für eine subtile, fleischige Süße, die wunderbar mit der Säure des Kimchis harmoniert.

Zucchini und Zwiebeln fügen eine frische, angenehme Süße hinzu und machen das Gericht schön saftig.

Abgerundet wird das Ganze durch gerösteten Sesam, der ein nussiges Aroma liefert, während im Hintergrund ein leichtes Röstaroma aus dem heißen Wok mitschwingt.

Unser Tipp: Vermische alles gut – Eigelb, Kimchi, Nori und Spam –, denn die Kombination aus würziger Säure, angenehmer Schärfe und leichter Süße ist einfach herzhaft, rund und macht süchtig!


KFC-Wings – Korean Fried Chicken Wings im Double-Fry-Verfahren mit eingelegtem Rettich

Die Korean Fried Chicken Wings im 89Anju setzen unserer Meinung nach neue Maßstäbe in Sachen Fried Chicken. Außen unglaublich knusprig, innen saftig und zart – schon beim ersten Biss in die glasige Hülle tritt heißer, würziger Fleischsaft aus und trifft auf perfekt gegartes Fleisch.

Es stehen verschiedene Sorten zur Auswahl: „Hot Sweet”, „Soy Garlic”, „Jalapeño Mayo”, „Snow Onion” und „Volcano”, der Publikumsliebling mit dem höchsten Schärfegrad.

Die Volcano-Wings kommen mit einer intensiven roten Glasur daher: scharf, pfeffrig, rauchig und dezent süß. Getoppt mit trockenen Chili-Flocken, sorgen für ordentlich Wumms und ein lang anhaltendes Brennen auf der Zunge.

Als erfrischender Gegenspieler dient der eingelegte Rettich: kühl, knackig und säuerlich – perfekt, um die Schärfe auszugleichen.

Optional gibt es extra Reis oder Potato Wedges für je 2 € dazu. Bestellen könnt ihr jeweils 6 Wings für 10,90 €, 9 Wings für 15,90 € oder 12 Wings für 19,90 €.


Galbi Tang (Short Rib Soup) – Klare, herzhafte Rinderrippchensuppe mit Glasnudeln

Galbi Tang ist echtes koreanisches Soulfood: eine kräftige Suppe mit Rinderrippchen, die stundenlang sanft vor sich hin köchelt, bis die Brühe eine tiefbraune Farbe annimmt und ein intensives Aroma entwickelt. Das Fleisch ist dabei so zart, dass es fast von selbst vom Knochen fällt.

Die Suppe hat eine feine Pfeffernote, viel Umami und eine natürliche, leichte Süße – dank des ausgekochten Marks und Kollagens. Trotz ihrer Tiefe bleibt sie angenehm klar und leicht und ist nicht überwürzt. Purer, unverfälschter Rindfleischgeschmack.

In der Brühe finden sich zarte Glasnudeln, Frühlingszwiebeln, milder weißer Rettich und großzügige Stücke vom Short Rib.

Gibt man etwas Reis in die heiße Brühe, entsteht eine cremige, wohltuende Kombination – sanft, sättigend und wärmend bis tief ins Innere.


89Anju fängt die energiegeladene Atmosphäre der koreanischen Street-Food-Kultur perfekt ein: viel Trubel, rustikaler Charme und richtig gutes, ehrliches Essen ohne viel Schnickschnack.

Die Portionen sind groß, das Wasser wird in riesigen Karaffen serviert und die Gäste sitzen eng beieinander. Wenn du mitten in München echtes Street-Food-Flair aus Korea erleben willst, bist du hier genau richtig.

21 Kommentare zu „Feurige Aromen und der Geschmack Seouls – Koreanisches Streetfood bei 89Anju“

  1. In diesem Restaurant kann man eigentlich nur das Fried Chicken essen, der Rest ist nichts Besonderes. Der Service ist auch ziemlich unfreundlich. Letztes Mal haben sie einfach ohne ein Wort die Tasche meiner Freundin auf den Boden gestellt, und dort war sogar Wasser! Unglaublich …

  2. In diesem Restaurant kann man nie reservieren, Anrufe werden auch nie beantwortet, und der Service ist echt mies. Ich esse fast nie vor Ort, sondern hole mir meistens das Fried Chicken zum Mitnehmen.

  3. Ich habe in diesem Restaurant koreanisches Hotpot gesehen. Da ich chinesisches und japanisches Hotpot mag, wollte ich auch das koreanische ausprobieren, war dann aber ein bisschen enttäuscht. Auf der Speisekarte heißt es BUDAE JJIGAE und ist für zwei Personen angegeben. Es enthält viele Dosenfleisch, Würstchen und Tofu, und wird mit zwei kleinen Portionen Reis serviert… die Menge ist nicht besonders groß (vor allem im Verhältnis zum Preis) und reicht meiner Meinung nach nicht wirklich für zwei Personen. Für 2,50 € kann man noch Nudeln dazu bestellen, aber ich würde davon abraten. De Portion ist wirklich winzig, wahrscheinlich nur etwa eine halbe Packung Instant-Nudeln aus dem Supermarkt. Dann lieber ein bisschen mehr Geld ausgeben und eine Portion Fried Chicken bestellen. Deine Empfehlungen habe ich noch nicht probiert, das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

  4. Dieses Restaurant serviert das klassische Dolsot Bibimbap solide zubereitet, vergleichbar mit anderen koreanischen Restaurants, die ich bisher probiert habe. Ein echter Klassiker und durchaus zu empfehlen!

  5. Die Einrichtung dieses Restaurants gefällt mir nicht so sehr. Das Licht ist eher schummrig und die Farbtöne wirken kühl. Die Bedienung ist allerdings sehr freundlich, die Atmosphäre insgesamt angenehm. An den Wänden hängen viele K-Pop-Poster, was für mich ein bisschen billig wirkt.

  6. Wir haben in diesem Restaurant den koreanischen Hotpot probiert – 37,80 € pro Portion.
    Darin waren ausschließlich Zutaten, die man auch im Supermarkt bekommt, zum Beispiel Würstchen, und zwar die richtig ungenießbare Sorte.
    Die Menge war zudem extrem knapp. Ich dachte, der Topf wäre wenigstens etwas tiefer, aber es war wirklich nur eine dünne Schicht. Ich vermute, die Portion ist sogar kleiner als bei gebratenen Reiskuchen, kostet aber das Dreifache. Dieses Gericht verstehe ich echt nicht.

  7. Ich vertrage nicht so viel Schärfe und mag bei koreanischem Essen besonders gebratene Glasnudeln. In diesem Restaurant sind sie wirklich gut, mit viel Rindfleisch und sehr leckeren Nudeln! Auch für alle, die kein scharfes Essen mögen, absolut geeignet.

  8. Die Tteokbokki in diesem Restaurant mag ich auch total, endlich mal koreanische Tteokbokki ganz nach meinem Geschmack! Schmeckt tausendmal besser als bei Hansik oder Kim. Die Reiskuchen sind genau richtig gekocht: weich, elastisch und schön bissfest. Zusammen mit Fischkuchen, Kohl und gekochtem Ei einfach herrlich!

  9. Danke für den Tipp! Das Kimchi-Fried Rice in diesem Restaurant ist wirklich absolute Spitze, riesige Portion und unglaublich lecker! Wer nicht weiß, welches Hauptgericht er nehmen soll, sollte das unbedingt probieren. Ich persönlich finde es sogar besser als Bibimbap 😋

  10. Danke für eure Empfehlungen! Selbst ich, der wirklich viel Schärfe verträgt, wurde von dem schärfsten Fried Chicken in diesem Restaurant echt umgehauen. Für alle, die Schärfe lieben: Geht hin und stellt euch der Challenge!

  11. Die japchae in diesem Restaurant sind auch lecker, kommen aber nicht ganz an den von dir empfohlenen Fried Rice heran. Die Zubereitung scheint etwas anders zu sein als in anderen koreanischen Restaurants in München. Der Geschmack ist etwas besonders, mit viel Rindfleisch, aber eher wenig Gemüse.

  12. Ich vertrage kein allzu kräftig gewürztes Essen, deshalb habe ich in diesem Restaurant nur zwei Sachen probiert: den Eintopf (Omuktang) und die knochenlosen Knoblauch-Chili Fried Chicken.
    Der Eintopf war geschmacklich eher durchschnittlich, aber das Fried Chicken war wirklich ganz gut.

  13. Der koreanische Hotpot in diesem Restaurant ist echt super. Die Zutaten sind richtig frisch: Rindfleisch, Kräuterseitlinge und Glasnudeln aus Süßkartoffel, alles genau nach meinem Geschmack 😋 Und das Beste: Eine supernette Servicemitarbeiterin hat sogar beim Kochen geholfen!

  14. Erst in diesem Restaurant habe ich erfahren, dass man koreanischen Soju mit Bier mischt! Der Kellner hat mich extra gefragt, ob ich weiß, wie man das trinkt. Ich meinte: „Zeig doch mal!“
    Dann hat er ein halbes Glas Bier mit einem kleinen Schuss Soju gemischt und das Ganze mit einem Löffel verrührt – fertig!
    Ich hab gefragt: „Und was ist das jetzt?“
    Er meinte nur: „Ein etwas stärkeres Bier“ 😂

  15. Die Warteschlange bei diesem Restaurant war echt übertrieben. Weil wir nicht reserviert hatten und erst gegen acht Uhr abends ankamen, mussten wir über eine Stunde anstehen. Vor dem Eingang standen ziemlich viele Leute. Das Geschäft läuft wirklich extrem gut.

  16. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum dieses Restaurant so einen Hype hat. Man kann dort schon essen, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist okay, aber dafür jedes Mal anstehen? Muss nicht sein.
    Koreanisches Essen lässt sich eigentlich ziemlich gut selbst machen. Ich finde, meine koreanischen Suppen und Meeresfrüchte-Pancakes schmecken sogar besser als dort. Aber man muss zugeben: Im Vergleich zu den anderen koreanischen Restaurants in München ist dieses hier schon etwas besser.

  17. Meine persönliche Rangliste der Fried-Chicken-Sorten in diesem Restaurant: Hot Sweet > Soy Garlic = Original.
    Es waren zwar nur sechs Stück, aber die Portion war echt großzügig. Wir zu zweit haben sie nicht geschafft und konnten sogar noch etwas mit nach Hause nehmen.

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