BENTO YA: Münchens gemütliches japanisches Izakaya – viel Geschmack und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mitten im Herzen Münchens liegt das BENTO YA – ein japanisches Izakaya, das an eine kleine, stimmungsvolle Seitengasse in Tokio erinnert. Warmes Licht, viel Holz und Noren-Vorhänge mit traditionellen Motiven schaffen ein entspanntes, einladendes Ambiente.

Doch das eigentliche Highlight ist das beeindruckende Preis-Leistungs-Verhältnis: Die schlichten Bentoboxen sind für ihre Qualität und ihren fairen Preis bekannt. Immer wieder hört man ungläubiges Staunen: Wie kann so authentisches, großzügig serviertes japanisches Essen zu diesen Konditionen angeboten werden? Grund genug für uns, selbst nachzuschauen. Kommt mit – wir probieren uns durch!

Restaurantprofil

🏷️ Name des Restaurants: BENTO YA (Speisekarte hier)
📍 Adresse: Augustenstraße 4, 80333 München
🍜 Küche: Japanisch – Ramen, Nudelgerichte, Donburi-Reisschalen, Sushi, Sashimi, Tempura, Bento, vegetarische Gerichte usw.
💰 Preis: ca. 10 – 25 EUR pro Person (inkl. Getränke und Trinkgeld)


Getränke

Ingwertee mit Zitrone und Honig

Ein wärmender Einstieg in den Abend.

Dieser Ingwertee hat richtig Charakter: kräftig, aromatisch und mit einer pfeffrigen Schärfe vom frischen Ingwer. Gleichzeitig wirken diese Aromen nie zu dominant, denn die leichte Zitronensäure und die sanfte Honigsüße fangen sie harmonisch auf. So entsteht ein ausgewogener, angenehm lebendiger Geschmack.

Gerade in den kälteren Monaten ist dieser Tee der perfekte Begleiter – besonders, wenn frisches Sashimi aufgetischt wird. Er wärmt den Magen und macht Lust auf mehr.


Vorspeise

Sashimi Moriawase (klein/groß)

Schon die „kleine“ Portion zeigt, wie großzügig es im BENTO YA zugeht, denn klein wirkt hier gar nichts. Die Stücke sind dick und präzise geschnitten, genau wie man es sich bei gutem Sashimi wünscht. Der Lachs leuchtet orange, ist zart und buttrig, der Thunfisch ist rubinrot, fest und hat einen wunderbar klaren Geschmack. Der Oktopus überrascht mit einem angenehmen Biss, während die Dorade (Tai) fein, frisch und leicht süßlich schmeckt.

Serviert wird das Ganze auf einem Bett aus hauchdünnem Daikon, knackiger Gurke und etwas Algensalat.


Hauptgerichte

Die Bentoboxen sind das Highlight der Speisekarte. Für rund 10 Euro erhält man ein perfekt abgestimmtes, rundes Menü.

Bento: Ein kurzer Überblick
Bento ist ein traditionelles japanisches Gericht, das praktisch und ansprechend in einer Box serviert wird. Das Ziel besteht darin, Geschmack, Textur und Nährwert ausgewogen zu kombinieren. Typischerweise enthält eine Bentobox eine Hauptkomponente, Reis und verschiedene Beilagen.

Bei BENTO YA kommen die Boxen mit einer großzügigen Portion gedämpftem Reis, knusprigen Frühlingsrollen und frischem Salat. Dazu wählt man entweder Hühnchen, Rind, Garnelen, Schweinefleisch, Lachs oder Unagi – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Gemäß einiger Insidertipps haben wir die nächsten beiden Bentos bestellt und möchten sie euch einmal vorstellen.


Toriteri Bento:

Hier bekommt man eine wirklich großzügige Portion saftiges Hähnchenfleisch, das seinen vollen Geschmack dem natürlichen Kollagen verdankt.

Die Haut ist knusprig frittiert und fast schon glasig. Anschließend wird das Fleisch in eine rauchig-süße Teriyaki-Soße getaucht. Beim Braten karamellisiert die Soße leicht und bildet eine wunderbar klebrige, aromatische Schicht.

Der Geschmack ist tief und rund mit einem dezenten Raucharoma, das dieses Gericht weit über eine einfache süße Teriyaki-Soße hinaushebt.

Ein Stück von diesem knusprig-zarten, saftigen Hähnchen, dazu etwas frischer Salat – und schon hat man den perfekten Bissen: herzhaft, vollmundig und trotzdem angenehm frisch.

Buta Kimchi Bento:

Ein japanisch-koreanisches Dreamteam: Kimchi stammt zwar ursprünglich aus Korea, ist in Japan, insbesondere in Izakayas, aber längst heimisch geworden. Dort wird es oft etwas milder zubereitet und harmonisch in typische Wohlfühlgerichte integriert.

Für dieses Gericht werden zarte Scheiben Schweinebauchfleisch kräftig angebraten, bis die Ränder leicht knusprig sind. Anschließend werden sie mit aromatischem, fermentiertem Kimchi vermengt. Das Gericht ist nicht übermäßig scharf, dafür aber umso umamiger. Die feine Säure des Kimchis nimmt dem Fleisch die Schwere, während Lauch, Kohl, Frühlingszwiebeln und Karotten für zusätzliche Frische und Biss sorgen.

Dazu gibt es wieder den kleinen, erfrischenden Salat mit einem Goma-Ae-Dressing – einem Klassiker der japanischen Küche. Aus geröstetem Sesam, Sojasauce, etwas Essig und Mayonnaise entsteht ein nussig-cremiger Geschmack mit einer leicht süß-säuerlichen Note, der wunderbar zur würzigen Kombination aus Schwein und Kimchi passt.


Das BENTO YA ist ein kleines kulinarisches Highlight in München, in dem mit spürbar viel Herz und Seele gekocht wird. Neben den beliebten Bentoboxen hat die Speisekarte noch einiges mehr zu bieten. Neben wärmenden Ramen und DonburiSchalen mit reichlich gekochtem oder frischem Sashimi-Belag findet man auch Maki und Nigiri, kräftige Currys sowie gebratene Nudeln und Reis.

Die Auswahl ist wirklich groß – und das starke Preis-Leistungs-Verhältnis zieht sich durch die gesamte Speisekarte.

In Kombination mit dem aufmerksamen Service ist das BENTO YA damit der ideale Ort für alle, die richtig gut essen wollen, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.

3 Gedanken zu „BENTO YA: Münchens gemütliches japanisches Izakaya – viel Geschmack und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“

  1. Die Nr. 42, Unagi Don (Aal-Reis), ist überhaupt nicht lecker. Auf keinen Fall bestellen! Der Reis ist mit Essig zubereitet und schmeckt total sauer. Auch die Ramen sind nur mittelmäßig, sie schmecken fast nur nach Sojasoße.

  2. Thank you for your sharing.
    The sashimi + sushi platter is indeed very good — a generous portion for €21.90, and plenty of salmon to really satisfy a craving.
    The salmon donburi, sashimi rice bowl, teriyaki chicken don, etc. are also solid choices. The flavors are fairly straightforward, but the prices are very reasonable.
    For unagi, make sure to order No. 42 — it’s best with the teriyaki sauce.
    The tempura, however, isn’t recommended. It’s just basic battered fried food and doesn’t compare to good-quality tempura at all.

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